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Skinners: Die Sockenschuhe im Test

Produktvorstellung/Werbung

Als (Barfuß-)Läufer bin ich stetig auf der Suche nach der ultimativen Fußbekleidung für meine sportlichen Aktivitäten an kalten Tagen und auf barfußunfreundlichen Untergründen. Bereits vor einiger Zeit wurde ich auf Skinners aufmerksam, damals noch im Rahmen einer Crowdfunding-Kampagne. Nun bot mit Christian von goFree Concepts die Möglichkeit, diesen speziellen „Sockenschuhe” ausgiebig zu testen.

Warum eigentlich (Barfuß-)Schuhe?

Diese Frage stelle ich mir schon seit einiger Zeit. Ich gehe und laufe am Liebsten barfuß und vermeide es Schuhe zu tragen, sofern es mir möglich ist. Allerdings gibt es Temperaturen oder Anlässe, bei denen ich ohne Fußbekleidung nicht auskomme.

Beim Laufen wirkt das bis zu Dreifache des eigenen Körpergewichts auf Gelenke und auch auf die Fußsohlen. Letztere mögen unangenehme Untergründen dann noch weniger, sodass ich je nach Strecke gern auch mal etwas an den Füßen trage. Aber müssen es immer gleich Schuhe sein? Dies haben sich sicherlich auch die Macher der Skinners gedacht und die „revolutionary ultraportable sock shoes” (revolutionäre, mehr als tragbare Sockenschuhe) entwickelt.

Warum eigentlich Skinners?

Kurz um, weil ich beim Laufen an kalten Tagen nicht mehr an den Füßen benötige. Der Skinners-Sockenschuh wärmt und schützt die Füße, auch bei Temperaturen deutlich unter null Grad. Auch wenn ich beim Start einer Laufeinheit noch kalte Füße hatte, spätestens nach ein paar Kilometern waren sie ordentlich warm.

Skinners sind extrem leicht, sie wiegen gerade einmal 117 Gramm pro Socke in Größe XXL (47-49). Sie lassen sich einfach zusammenrollen und platzsparend in der, im Lieferumfang enthaltenen, kleinen Tasche verstauen. Der Stoff besteht überwiegend aus einem mit Silber verwobenen Garn, Viskose, Baumwolle und Lycra. Das Silber wirkt antibakteriell und soll Fußgeruch* vermeiden. Die sehr dünne Sohle ist wasserdicht und besteht aus einem abriebfesten, phthalatfreiem Polymer. Sie bedeckt und schützt zusätzlich auch den Fersen- und Zehenbereich. Kleine Steine spürt man durch sie durch nur leicht unter den Fußsohlen, größere dringen deutlicher durch.

Was gibt es zu den Skinners noch zu sagen?

Diese besondere Form von Barfußschuhen* wurde 2017 als Gewinner mit dem Red Dot Award im Bereich Produktdesign für Sportgeräte und -equipment ausgezeichnet. Dieser Siegertyp wird in Handarbeit in der  Tschechischen Republik gefertigt.

Auch die Verpackung ist optisch sehr ansprechend gestaltet und dennoch recht minimalistisch gehalten. Sie ist gerade groß genug, um den Aufbewahrungsbeutel und die Skinners selbst zu beherbergen. Somit kann diese ohne weiteres in einem Umschlag versendet werden, dadurch wird Volumen beim Transport gespart, was wiederum der Umwelt zu Gute kommt.

Fazit: Sollte man die Skinners kaufen?

Hätte ich die Skinners nicht gestellt bekommen, hätte ich sie mir gekauft, da sie schon länger auf meiner Wunschliste standen. Nach über 50 Lauf- und Gehkilometern sind die Sohle und auch der Stoff immer noch in einem guten Zustand. Ich kann sie auch und vor allem in der kühlen Jahreszeit empfehlen. Zum Laufen eignen Sie sich auch bei Temperaturen unter Null Grad, da die Füße bei Bewegung schnell warm darin werden. Sobald die Temperaturen steigen, sind sie mir beim sportlicher Betätigung etwas zu warm an den Füßen.

Allerdings sollte man in Untergrund vor sich immer gut im Auge haben, da man auch kleine Steine durch die dünne Sohle der Sinners spürt. Als Barfußläufer achte ich jedoch generell sehr bewusst auf dass, was vor mir liegt, um Überraschungen jeglicher Art zu vermeiden.

Der Stoff der „Sockenschuhe*” ist mit Silber verwoben, dies wirkt antibakteriell und soll Fußgeruch vermeiden. Regelmäßiges Waschen ist dennoch unabdingbar und ohne Probleme im Schonwaschgang möglich.

Ich kann die Skinners* empfehlen. Sie sind leicht, klein und – dank des im Lieferumfang befindlichen Aufbewahrungsbeutels – gut und sauber verstaubar. Und auch der Preis von aktuell 49,90 Euro ist absolut vertretbar.

Galerie: Wie sehen die Skinners aus?

Skinners Sockenschuhe Unboxing

Skinners Unboxing: Skinners und Aufbewahrungsbeutel in einer schönen und erklärenden Verkaufsverpackung. Zusätzlich war im Luftpolsterfolienumschlag noch ein nettes Kärtchen von Christian von goFree Concepts.

Skinners Sockenschuhe Schriftzug innen

Nur sichtbar, wenn man die Sockenschuhe nicht am Fuß trägt: der Skinners-Schriftzug.

Skinners Sockenschuhe Sohle umschließt Ferse und Zehen

Auch sichtbar wenn man sie am Fuß trägt: das Skinners-Logo.

Skinners Sockenschuhe Sohle

Die Optik erinnert ein wenig an eine Tartanbahn: Die Sohle der Skinners schützt nicht nur die Fußsohle.

Skinners Sockenschuhe Detailaufnahme Zehen

Auch Zehen…

Skinners Sockenschuhe Detailaufnahme Ferse

 … und Ferse sind gut eingepackt.

Skinners Sockenschuhe klein zusammengerollt

Runde Sache: Die Skinners sind klein, leicht, gut zu verstauen und „ultraportable”.

 

Weitere Produkttests

Die getestete Produkt wurde uns kostenfrei zur Verfügung gestellt. Nichtsdestotrotz haben wir uns nicht beeinflussen lassen und geben unsere eigene Meinung unverfälscht wieder.



Kommentare

Kati 13. Juni 2018 um 10:23

Hi, danke für den interessanten Testbericht. Wo liegt bei den Skinners der Unterschied zu den Leguano Classic? Gruß, Kati.

Antworten

Otti 15. Juni 2018 um 19:45

Die Skinners haben eine viel dünnere Sohle, letztlich handelt es sich um beschichtete Socken und nicht um Socken mit einer Sohle darunter. Der Kontakt zum Boden ist somit viel intensiver, als bei den Leguanos. Auch rutscht man nicht über den Sohlenrand. Und letztlich der Preis.

Antworten

Wolfgang Hilden 27. Oktober 2018 um 17:30

Hi, danke für den Testbericht. Du schreibst, die Skinners wurden „2017 als Gewinner mit dem Red Dot Design Award im Bereich Produktdesign für Sportgeräte und -equipment ausgezeichnet“. Was ist Deine Quelle für diese Aussage? Auf der reddot-Seite (https://www.red-dot.org/de/) kann ich sie mit der Suchfunktion leider nicht als Gewinner finden. Wohl aber Sockenschuhe von gripmore., die aber ganz anders aussehen.
Viele Grüße, Wolfgang

Antworten

Otti 29. Oktober 2018 um 17:11

Lieber Wolfgang,

vielen Dnk für Deine Rückmeldung. Als ich den Beitrag geschrieben habe, waren unter https://www.red-dot.org/project/skinners-10076/ (Link oben) die Skinners als Award-Gewinner gezeigt. Ich frage mal nach.

Liebe Grüße
Otti

Antworten

Otti 29. Oktober 2018 um 17:17

Wenn man in der Google-Suche „red dot Skinners“ eingibt, kommt ein Ergebnis auf der ret dot Webseite, auch wird die Abbildung der Skinners angezeigt, aber die Seite scheint nicht mehr verfügbar zu sein…
(https://www.google.de/search?q=skinners+red+dot&rlz=1C9BKJA_enDE623DE625&oq=skinners+red&aqs=chrome.0.69i59j69i60j69i57j69i60j0l2.3115j1j4&hl=de&sourceid=chrome-mobile&ie=UTF-8)

Antworten

Otti 5. November 2018 um 20:50

Lieber Wolfgang,

hier noch die Antwort von red dot:

„Die Produkte, die im Red Dot Award: Product Design 2017 ausgezeichnet wurden, werden in der Regel für ein Jahr in unserer Online-Ausstellung präsentiert. Auf Wunsch des Kunden wurde diese Präsentation anschließend beendet – deswegen können Sie das Produkt nicht mehr aufrufen.“

Viele Grüße
Otti

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